02.12.2011
Nur noch 150 Tage bis zur Abschaltung des analogen Satellitenfernsehens – Kabelanschluss nicht betroffen
- Kabelfernsehnutzer werden weiterhin mit analogem Fernsehen versorgt
- Keine „Zwangsdigitalisierung“ bei Kabel Deutschland, Kabel BW und Unitymedia
- Betroffene Satellitenkunden können zum Kabelanschluss wechseln
- Großer Informationsbedarf zur Abschaltung des analogen Satellitenfernsehens
Unterföhring/Köln/Heidelberg, 2. Dezember 2011 – Am 3. Dezember sind es nur
noch 150 Tage, bis das analoge Satellitenfernsehen abgeschaltet wird. Viele
Satellitenzuschauer werden dann vor schwarzen Bildschirmen sitzen. Für die
insgesamt über 15,6 Millionen Kabelanschlusskunden von Kabel Deutschland,
Unitymedia und Kabel BW ändert sich jedoch nichts. Die Kabelzuschauer können
ihre analogen Fernsehprogramme über die nächsten Jahre hinaus wie gewohnt
empfangen. Kabelkunden haben nach wie vor die freie Wahl zwischen analogem und
digitalem Fernsehen, da eine ‚Zwangsdigitalisierung’ die Sehgewohnheiten vieler
langjähriger Kunden ignorieren würde. Die Fernsehzuschauer, die von der
Abschaltung des analogen Satellitenfernsehens betroffen sind und die in ihrem Haus
Zugang zu einem Kabelanschluss haben, können zum TV-Kabel wechseln.
Großer Informationsbedarf zur Abschaltung des analogen Satellitenfernsehens
Laut einer repräsentativen Umfrage1 des Marktforschungsinstituts Ipsos im Auftrag
von Kabel Deutschland wussten im August diesen Jahres über 30 Prozent der
Deutschen noch nicht, dass die Kabelkunden von der Abschaltung des analogen
Satellitenfernsehens nicht betroffen sind. Die Befragten gingen demnach davon aus,
dass das gesamte analoge Fernsehen von der Abschaltung betroffen sei.
Der Unterschied zwischen analog und digital
Die analoge TV-Übertragung stammt noch aus der Anfangszeit des Fernsehens.
Analoge Fernsehprogramme können von jedem herkömmlichen Fernseher, also
auch von älteren Röhrengeräten, empfangen werden. Hochwertige neue
Fernsehgeräte wie beispielsweise Flachbildschirme entfalten jedoch nur bei digitalem
Fernsehempfang ihre volle Leistungsfähigkeit, da dieser eine brillante Bild- und
Tonqualität liefert. Zudem benötigt die digitale TV-Verbreitungstechnik weniger
Bandbreite als die analoge, sodass gleich mehrere Programme pro Kanal
eingespeist werden können. Das sorgt für eine größere Programmvielfalt, vor allem
für mehr hochauflösende TV-Programme (HDTV) und zeitversetztes Fernsehen
(Video-on-Demand).
1 Die aufgeführten Daten basieren auf einer repräsentativen telefonischen Mehrthemenumfrage,
die das Marktforschungsinstitut Ipsos vom 15. bis 19. August 2011 im Auftrag von Kabel
Deutschland durchgeführt hat. Insgesamt wurden 1.000 Personen ab einem Alter von 14 Jahren
in Deutschland befragt.
Pressemitteilung (PDF)
Über Kabel Deutschland
Als größter deutscher Kabelnetzbetreiber bietet Kabel Deutschland (KD) ihren Kunden digitales und hochauflösendes (HDTV)
sowie analoges Fernsehen, Video-on-Demand, Angebote rund um Digitale Videorecorder, Pay TV, Breitband-Internet (bis zu
100.000 Kbit/s) und Telefon über das TV-Kabel sowie über einen Partner Mobilfunk-Dienste an. Das im MDAX notierte
Unternehmen betreibt die Kabelnetze in 13 Bundesländern in Deutschland und versorgt rund 8,7 Millionen angeschlossene
Haushalte. Zum Ende des Geschäftsjahres 2010/2011 beschäftigte Kabel Deutschland rund 2.800 Mitarbeiter. Das
Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2010/2011 einen Umsatz von rund 1.599 Mio. Euro, das bereinigte EBITDA lag bei 729
Mio. Euro.
Über Unitymedia
Unitymedia mit Hauptsitz in Köln ist der zweitgrößte Kabelnetzbetreiber in Deutschland und eine Tochtergesellschaft von Liberty
Global Inc. Das Unternehmen versorgt Nordrhein-Westfalen und Hessen und damit den dichtest besiedelten Wirtschaftsraum
Deutschlands mit Breitbandkabeldiensten. Neben dem Angebot analoger Kabel-TV-Dienstleistungen ist Unitymedia ein
führender Anbieter von integrierten Triple-Play-Diensten, die für das Wachstum in den Bereichen des digitalen
Kabelfernsehens, des Breitband-Internets und der Telefonie verantwortlich sind. Zum 31. Dezember 2010 hatte Unitymedia
rund 4,5 Mio. Basiskabelanschlusskunden (inklusive 1,5 Mio. Digital TV-Abonnenten (RGU)), 780 Tsd. Internet-Abonnenten
(RGU) und 779 Tsd. Telefonie-Abonnenten (RGU). Das Breitband-Kommunikationsnetz von Unitymedia erreicht über 8,7 Mio.
Haushalte. Weitere Informationen zu Unitymedia finden Sie unter www.unitymedia.de.
Über Kabel BW
Kabel BW ist Baden-Württembergs wachstumsstarker, innovativer Anbieter für schnelles Internet, Telefon und TV (Triple Play).
Mit 2,4 Millionen Kunden ist Kabel BW heute einer der größten Kabelnetzbetreiber Europas und in jedem zweiten Haushalt in
Baden-Württemberg vertreten. Kabel BW bietet attraktive Paket-Angebote mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis und
sehr hohen Internet-Bandbreiten (bis 100 MBit/s) und Telefon-Flatrate an. Durch die großflächige Netzmodernisierung können
99% der 3,6 Mio. kabelversorgten Haushalte in Baden-Württemberg die Internet- und Telefonangebote bereits nutzen. Im
modernisierten Kabelnetz stehen dabei pro Haushalt insgesamt mehr als 5 GBit/s (5000 MBit/s) für Internet, Telefon und TV zur
Verfügung. Kabel BW Kunden können aktuell analog und digital bis zu 400 TV-Programme (auch 40 HDTV-Sender) sowie 150
Radio-Kanäle empfangen. Mit der ‚Kabel BW Videothek‘ bietet Kabel BW außerdem ein eigenes Video-on-Demand-Angebot.
Pressekontakte:
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Marco Gassen Kabel Deutschland Leiter Externe Kommunikation Tel: 089 - 96010-156 E-Mail: marco.gassen@kabeldeutschland.de Katrin Köster Unitymedia Group Unternehmenssprecherin Tel: 0221 - 37792-159 E-Mail: katrin.koester@unitymedia.de Maurice Böhler Kabel BW GmbH Presse & Öffentlichkeitsarbeit Tel: 06221 - 333-1070 E-Mail: maurice.boehler@kabelbw.com |
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